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Bernhard Seiterich, Chef vom Dienst der Sozialcourage
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| Foto: A. J. Schmidt |
wer die Sünde nicht kennt, kann sie nicht meiden, sagte meine Oma voller Nachsicht.
Aber man kennt die Grenze, sobald man sie betreten oder gar übertreten hat. Bei manchen Dingen gibt es gar keine Grenze, an
die man sich herantesten kann, denn schon der erste Kontakt haut voll rein: Solche Genussmittel oder Suchtstoffe sind bundesweit
erhältlich. Und bei den anderen ist es wichtig, dass man es wieder zurück über die Grenze aufs sichere Gelände schafft. In
diesem Heft ist nicht von Alkoholikern, Drogensüchtigen, Junkies die Rede, sondern von uns allen. Hand aufs Herz: Jeder erreicht
doch immer mal wieder den Punkt, an dem er sich beim übermäßigen Rauchen, Internetten, Einkaufen, Was-auch-immer-Tun erwischt.
Es geht um das Behalten der Kontrolle, um das Zurückgewinnen der Macht übers eigene Konsumieren. Das kann man üben oder neu
lernen bei der Caritas: mehr davon ab Seite 8.
Die Caritaskampagne www.soziale-manieren.de ist im Zenit des Jahres angelangt; am Caritas-Sonntag wird überall in den Kirchen davon die Rede sein. In diesem Heft sehen
Sie Menschen am Rande, um die es der Caritas geht, wieder einmal in der Mitte: mitten auf der Theaterbühne, mitten im Energiespar-Einsatz.
Mitten in Ihrem Interesse?
Das hofft
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