Sozialcourage - Das Magazin für soziales Handeln - Editorial

www.sozialcourage.caritas.de
Dresden
Editorial
Amtsübergabe beim CV Leipzig
Wallfahrt nach Wechselburg
Altenhilfe - VKAD-Bundestagung in Dresden
Jugendhilfe - Fachtagung in Burgstädt
Fachtag Personalentwicklung in Dresden
Aktion Perspektivwechsel
Impressum



Liebe Leserin, lieber Leser!



Andreas Schuppert
Foto: Cornelia Wöhl

Menschen am Rande stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt des Caritas-Jahresthemas. Unter dem Motto "Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft" soll der Blick besonders auf jene gerichtet sein, die manchmal kaum das Nötigste zum Überleben und mit vielen Problemen zu kämpfen haben. Es geht darum, den anderen in seiner Einzigartigkeit und Würde zu achten und zu schätzen, auch wenn es manchmal schwer fällt.

Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen hat sich darüber hinaus auch Themen gewidmet, die ebenso von Bedeutung sind und nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Mit der Kita-Kampagne "Weil Kinder Zeit brauchen ." wollen wir auf die Situation der Kindertagesstätten im Freistaat aufmerksam machen. Die Liga fordert eine Verbesserung des Personalsschlüssels in den Einrichtungen, um in Zukunft den Anforderungen an eine frühkindliche Bildung gerecht zu werden. Die Aktion, die auch über die Landtagswahlen und die Bundestagswahl hinaus weiter geführt wird, startete am 6. August.

Wie es ist, wenn man einmal die Blickrichtung wechselt, haben Politiker, Vertreter der Krankenkassen und der Verwaltung am 2. Juli erfahren /Seite 31). Bei der "Aktion Perspektivwechsel" hatten sie die Möglichkeit, für einen Tag in einer sozialen Einrichtung zu arbeiten und gewissermaßen, die Menschen, für die sie verantwortlich sind, von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen. Wie die Aktion in den Einrichtungen, die sich daran beteiligt haben, angekommen ist und welche Erfahrungen die Teilnehmer gesammelt haben, soll in einer Dokumentation festgehalten werden.

Schließlich wird in diesem Jahr der zweite Wohlfahrtsbericht der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen erscheinen. Im Mittelpunkt der Darstellung mit politischen Forderungen steht die Zukunft der sozialen Berufe, ein Thema, das den Verbänden besonders auf den Nägeln brennt. Aufgrund des demographischen Wandels und - bei Caritas und Diakonie - der immer kleiner werdenden Gemeinden wird es in Zukunft schwierig werden, geeigneten Nachwuchs für unsere sozialen Einrichtungen zu finden. Um gute Fachkräfte wollen wir vor allem werben.



Andreas Schuppert
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Diözesancaritasverband Dresden-Meißen