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Liebe Leserin, lieber Leser!
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| Foto: Cornelia Wöhl |
Menschen am Rande stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt des Caritas-Jahresthemas. Unter dem Motto "Soziale Manieren für eine
bessere Gesellschaft" soll der Blick besonders auf jene gerichtet sein, die manchmal kaum das Nötigste zum Überleben und mit
vielen Problemen zu kämpfen haben. Es geht darum, den anderen in seiner Einzigartigkeit und Würde zu achten und zu schätzen,
auch wenn es manchmal schwer fällt.
Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen hat sich darüber hinaus auch Themen gewidmet, die ebenso von Bedeutung sind
und nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Mit der Kita-Kampagne "Weil Kinder Zeit brauchen ." wollen wir auf die Situation
der Kindertagesstätten im Freistaat aufmerksam machen. Die Liga fordert eine Verbesserung des Personalsschlüssels in den Einrichtungen,
um in Zukunft den Anforderungen an eine frühkindliche Bildung gerecht zu werden. Die Aktion, die auch über die Landtagswahlen
und die Bundestagswahl hinaus weiter geführt wird, startete am 6. August.
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Wie es ist, wenn man einmal die Blickrichtung wechselt, haben Politiker, Vertreter der Krankenkassen und der Verwaltung am
2. Juli erfahren /Seite 31). Bei der "Aktion Perspektivwechsel" hatten sie die Möglichkeit, für einen Tag in einer sozialen
Einrichtung zu arbeiten und gewissermaßen, die Menschen, für die sie verantwortlich sind, von einer ganz anderen Seite kennen
zu lernen. Wie die Aktion in den Einrichtungen, die sich daran beteiligt haben, angekommen ist und welche Erfahrungen die
Teilnehmer gesammelt haben, soll in einer Dokumentation festgehalten werden.
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Schließlich wird in diesem Jahr der zweite Wohlfahrtsbericht der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen erscheinen. Im Mittelpunkt
der Darstellung mit politischen Forderungen steht die Zukunft der sozialen Berufe, ein Thema, das den Verbänden besonders
auf den Nägeln brennt. Aufgrund des demographischen Wandels und - bei Caritas und Diakonie - der immer kleiner werdenden Gemeinden
wird es in Zukunft schwierig werden, geeigneten Nachwuchs für unsere sozialen Einrichtungen zu finden. Um gute Fachkräfte
wollen wir vor allem werben.
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Andreas Schuppert Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Diözesancaritasverband Dresden-Meißen
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