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| Foto: Caritas Bistum Magdeburg |
mehr als zehn Prozent des gesamten Verbrauchs an Wärme, Strom und Kraftstoffen sind laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz
und Reaktorsicherheit in Deutschland durch sogenannte erneuerbare Energien 2009 bereitgestellt worden. Was das mit dem Thema
unserer Sozialcourage -mit Ökologie, Fair Trade und Eine Welt- zu tun hat? Es geht um Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der
Schöpfung und Nachhaltigkeit. Es geht um die Rückbesinnung auf die Abhängigkeit von der Natur, auf die notwendige Dankbarkeit
und auf die Verantwortung des Einzelnen für den anderen sowie für nachfolgende Generationen. Es geht darum, dass allen Menschen
ausreichend Nahrung und sauberes Wasser zusteht, alle Menschen an allen Gütern der Erde ihren gerechten Anteil haben, ihr
Hunger nach dem täglichen Brot, nach mehr Gerechtigkeit und nach einem Leben in Würde gestillt werden möge.
Ohne Gerechtigkeit ist kein Leben möglich. Wo eine Gemeinschaft, ein Volk oder die Weltgesellschaft zulässt, dass Menschen
nicht das bekommen, was ihnen zusteht, was sie zum Leben brauchen, die Starken die Schwachen ausnutzen, sie unterdrücken und
ihnen den Zugang zu den wichtigsten Dingen des Lebens verwehren, zerstört sie sich selbst.
Die Caritas setzt sich dafür ein und ruft unaufhörlich dazu auf, sich mit Unrecht und Unfrieden nicht abzufinden, sondern
Wege der Gerechtigkeit, des Friedens und der Bewahrung der Schöpfung zu finden- vor der eigenen Haustür und in der Welt. Sie
verpflichtet sich, wie die Beispiele in dieser Ausgabe zeigen, das Leben der Menschen zu achten, zu schützen und seine Entfaltung
zu fördern. Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung bilden das Rückgrat jeder nachhaltigen Entwicklung. Wenn diese
auseinander und aufeinander hin entwickelt werden, kann echte Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit im Zusammenleben der Menschen
entstehen.
Dorothee Bodewein Redaktion Sozialcourage im Bistum Magdeburg
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