|
Die Erzählfreude der Kinder stärken, sie für verschiedene Sprachstile sensibilisieren und Kompetenzen sowie Interesse im Bereich
von Laut- und Sprachstilen, Reimen und Gedichten schaffen. So lautet die Kernaufgabe der beiden neuen Sprachberaterinnen der
Caritas: Nicole Ehrmann (27) und Manuela Vogel (26) betreuen zunächst ein Jahr lang zehn Kindergärten in den Regionen Regensburg
und Amberg. "Wir freuen uns auf die spannende Aufgabe mit den Teams der Einrichtungen und den Eltern", sagen sie.
|
|
|
 |
| Die beiden neuen Sprachberaterinnen Manuela Vogel (links) und Nicole Ehrmann. |
| Foto: Marcus Weigl |
Neben der Sprache selbst entwickelt der Mensch in der frühen Kindheit sprachbezogene Fähigkeiten und Interessen. Dazu gehören
Lesebereitschaft, Symbolverständnis und Sinnverstehen, Ausdrucksfähigkeit und literarisches Interesse. Diese Kompetenzen können
die Entwicklung verschiedenster Bereiche beeinflussen- von der Verarbeitung von Informationen über die Medienkompetenz bis
hin zur Schulbildung. Deshalb ist eine umfassende Sprach- und sogenannte Literacykompetenz eines der wichtigsten Bildungsziele
der Kindertageseinrichtungen.
Die Sprachberaterinnen und Sprachberater übernehmen nicht die Förderung einzelner Kinder, sondern unterstützen das Team der
Einrichtung. Team und Einrichtungsleitung setzen sich gemeinsam mit dem Sprachcoach Ziele. Es gehe um eine Sprachförderung
für alle Kinder, nicht nur für Migrantenkinder und jene mit Sprachauffälligkeiten. Die beiden Sprachberaterinnen vermitteln,
koordinieren, helfen bei der Zusammenarbeit mit den betreffenden Eltern, geben Workshops für die pädagogischen Fachkräfte.
"Wenn es gewünscht ist, gestalten wir sogar mal einen Elternabend zum Thema", sagen sie. Ein Ziel ist auch, vor Ort ein nachhaltiges
Netzwerk zwischen den Bildungseinrichtungen und den Diensten der Jugendhilfe aufzubauen. So könne man die Sprachentwicklung
der Kinder frühzeitig unterstützen und bei Sprach(entwicklungs)störungen rechtzeitig Maßnahmen ergreifen.
|
|