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ein Zeichen gelungener Integration ist zweifelsohne, wenn Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland heimisch werden.
Den "Stadtteilmüttern von Neukölln" ist das so gut gelungen, dass sie ihren Landsleuten bei der Integration Hilfestellung
leisten und sie davon überzeugen, wie wichtig es ist, ihre Kinder in den Kindergarten oder in die Schule zu schicken. Lesen
Sie auf Seite 6 von einem Berliner Erfolgsprojekt, das bundesweit Schule macht.
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| "Ein Zeichen gelungener Integration ist, wenn Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland heimisch werden." Stefan Herceg,
Referat Integration und Migration des Deutschen Caritasverbandes
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| Foto: privat |
Heimisch werden im Zufluchtsland können Zuwanderer kaum, wenn ihnen die Rechtssicherheit fehlt, auf Dauer bleiben zu können.
Diese Sicherheit fehlt vor allem jenen, die seit Jahren hier nur geduldet werden.
Zwar hat die "alte" Bundesregierung vielen Flüchtlingen, die sich hierzulande seit Jahren von Duldung zu Duldung hangeln,
mit den Bleiberechtsregelungen der Jahre 2006 und 2007 aus humanitären Gründen ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht und damit
eine Zukunftsperspektive ermöglicht. Aber es sind zu wenige, die davon profitieren. Leider fehlte der Mut zu einem zweiten
Schritt: Die Altfallregelung muss dringend verlängert und inhaltlich verbessert werden, damit auch bisher chancenlose und
schutzbedürftige Personen einen Zugang bekommen.
Hans- Dieter Schäfers hat sich als Referent für Flüchtlingshilfe beim Deutschen Caritasverband im Rahmen einer Kampagne der
Kirchen und ihrer Wohlfahrtsverbände dafür engagiert. Im Interview auf Seite 26 erzählt er, was ein Rückfall in die Kettenduldungen
für die betroffenen Menschen bedeuten würde, wie sie zu verhindern sind und in welcher Weise Ehrenamtliche die "Aktion Bleiberecht"
sowohl politisch als auch im persönlichen Kontakt mit bislang nur geduldeten Flüchtlingen unterstützen können. Vielleicht
lassen Sie sich "anstecken" von seinen Vorschlägen.
Stefan Herceg
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