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| "Die Solidarität mit Fremden ist für die Caritas Verpflichtung. " Fritz Loos, Referat Migration im Diözesan-Caritasverband
Passau
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| Foto: privat |
die Zuwanderung von Menschen aus anderen Ländern wird bei uns oft unter dem Blickwinkel diskutiert, welche Vorteile sich daraus
ziehen lassen. Weit weniger häufig wird dabei der Fokus auf die Migranten selbst gerichtet: Welche Hoffnungen, Erwartungen,
Wünsche, aber auch Ängste haben sie? Warum haben sie ihr Heimatland verlassen? Wie erleben sie unsere für sie fremde Gesellschaft?
In dieser Ausgabe von Sozialcourage sollen Migranten einmal selbst die Gelegenheit bekommen, ihre Erlebnisse und Erfahrungen
bei uns aus eigener Perspektive darzustellen.
Gerade Asylsuchende müssen mit vielen Einschränkungen und Erschwernissen leben. Die Unterbringung in Asylheimen, bisweilen
ohne Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz und mit mehreren fremden Personen in einem Zimmer, sowie ein manchmal jahrelang
dauerndes Asylverfahren mit ungewissem Ausgang sind hier zu nennen. Die völlig fremde Kultur, fehlende Sprachkenntnisse und
nicht vorhandene oder nicht anerkannte Bildungsabschlüsse erschweren das Einleben der Zuwanderer. Die Caritas lässt die Menschen
in dieser prekären Lebenssituation nicht allein. Die Solidarität mit Fremden ist ein ureigenes Thema der Kirche und deshalb
für die Caritas Verpflichtung. Durch die Einrichtung von Beratungsstellen für Flüchtlinge und Migranten wurden die strukturellen
Voraussetzungen geschaffen, hier wirkungsvoll zu helfen. Heimat für alle zu schaffen ist ein großes Ziel. Die Caritas hilft
mit, es zu erreichen.
Ihr
Fritz Loos
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