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| Bedeutung der Laien wird in den größeren Pfarreinheiten zunehmen. |
Die Diözese Speyer hat im Herbst 2009 ein Zukunftsgespräch begonnen, an dessen Ende im Jahr 2015 ein neues Leitbild für die
Seelsorge sowie eine Neustrukturierung der Pfarreien stehen sollen. Das Bischöfliche Seelsorgeamt erstellte unter dem Titel
"Gemeindepastoral 2015" ein Konzept, das im Verlauf des Jahres 2010 in den 24 Pfarrverbänden mit den Seelsorgerteams und pfarrlichen
Räten besprochen wird. Nach dieser Diskussionsphase soll das Konzept Ende 2010 auf einem Diözesanforum verabschiedet und vom
Bischof in Kraft gesetzt werden. Zugleich wird auch der Zuschnitt der neuen Pfarreien festgelegt. Nach der Neuwahl der Pfarrgemeinde-
und Verwaltungsräte im Jahr 2011 bleibt dann bis 2015 Zeit, die Umstrukturierung vorzubereiten.
Nach einer ersten Phase der Information befindet sich die "Gemeindepastoral 2015" derzeit in der zweiten Prozessphase. Bis
zum Ende dieses Jahres soll der Zuschnitt der neuen Pfarreien geklärt werden. Bislang waren im Bistum 346 Pfarreien in 123
Pfarreiengemeinschaften mit jeweils einem Pfarrer als Leiter zusammengefasst. Ab 2015 soll es nur noch zwischen 60 und 65
rechtlich selbständige Pfarreien geben. Sie werden gebildet aus jeweils drei bis sieben bisherigen Pfarreien, die jedoch als
Gemeinden innerhalb der neuen, größeren Pfarrei bestehen bleiben.
Insgesamt geht es im Jahr 2010 um Strukturen und noch nicht um inhaltliche Fragen, wie das pfarrliche Leben innerhalb der
Strukturen aussehen soll. Hier arbeiten seit Februar zehn Arbeitsgruppen, die alle Problemfelder abdecken, etwa Fragen der
Zusammensetzung der pastoralen Räte und der Vermögensverwaltung.
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