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Zum einen die Auseinandersetzungen um die Taten und das Handeln einiger im Zusammenhang mit Missbrauch von Schutzbefohlenen
wie Kindern. Dass uns derartige Meldungen, Berichte und Anschuldigungen in so großer Dichte und Zahl erreichen, hätte sich
vor ein paar Monaten wohl niemand denken können. Und es fällt mir angesichts dieser Meldungen, dieses Leids auch heute noch
schwer, damit umzugehen.
Da ist der Schritt zur frohen Seite dieser nachösterlichen Tage, der Weg durch den Frühling und seine schönen Seiten vielleicht
nicht einfach zu beschreiben, aber dennoch ein wunderbarer Teil unseres ( Er-) Lebens.
Diese unterschiedlichen Seiten des Lebens sind -so ist meine Erfahrung- ein immer wiederkehrendes Erleben in unserer Arbeit
im Bereich der Caritas und ihrer haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Das Leid, die Frage, wie es weiter geht, die Mutlosigkeit, die Verzweiflung wie auch das Unverständnis an der sozialen Situation,
aber eben auch das Strahlen in den Augen bei denjenigen, die ein gelungenes Hilfeprojekt, oder neue Schritte in eine bessere
Zukunft geschafft haben, das alles gehört zusammen, immer wieder. Ich denke, wir können daran erkennen, dass wir uns durch die Verhältnisse um uns herum nicht unterkriegen lassen dürfen. Dass
wir Mut haben dürfen und diesen Mut weitergeben sollten, das ist ein wichtiger Teil unserer Botschaft, den wir aus dem Evangelium
mitnehmen dürfen - besonders in diesen Tagen.
Auf unserem Weg durch die schlimmen Meldungen, auf unserem Weg durch den nachösterlichen Frühling wie auf dem Weg zu den Menschen,
denen wir begegnen: In unseren Hilfs- und Beratungsangeboten, in unserer Arbeit, in unserem Leben als Christen und in der
Caritas im Erzbistum. Und wenn wir auf diese Weise ein Lächeln mehr finden, dann ist uns der Brückenschlag gelungen. Und dann dürfen wir uns wirklich
freuen.
Diakon Peter Laschinski,
Geschäftsführer Caritasverband für Hamburg e.V.
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